Wiedergewonnene Potentiale

Schon immer hat mich die DNA fasziniert, in der Schule, während des Biologiestudiums und auch so nebenbei. Und so konnte es natürlich nicht ausbleiben, dass mich auch die spirituellen Texte interessierten, die sich mit der DNA befassen. Es führte sogar dazu, dass ich in meine Arbeit auch solche an der DNA aufgenommen hatte.

Ich hatte vor einiger Zeit damit begonnen, eine Broschüre dazu zu schreiben, doch irgendwie stockte ich immer wieder. Letztendlich ließ ich diesen Plan dann ganz fallen – dachte ich. Nun im Zuge des neuen Kryon-Buchs (Recalibration), beschäftigte mich plötzlich auch wieder die DNA, und anscheinend unabhängig davon wollten Karten gestaltet werden. Anschließend durfte ich dann wieder einmal feststellen, wie Spirit, wie meine Seele agiert – nämlich nicht logisch 3D, sondern mehrdimensional, konzeptionell und im Grunde wundervoll.

Der Text zur Broschüre floss auf einmal wie von selbst, nun ist er geschrieben und ich werde nur noch Korrektur lesen. Ich werde sie, so wie ich das auch mit vielen anderen Broschüren tue, kostenlos als pdf-Datei zur Verfügung stellen. Wer daran interessiert ist, melde sich bitte bei mir.

Damit ihr schon einmal eine Vorstellung habt, füge ich hier zwei Ausschnitte aus dem Text an. Das ist zum einen das Vorwort, das ich fast genau so übernommen, wie ich es damals geschrieben habe. Der zweite Text stammt aus dem Kapitel Vorgeschichte und nennt sich „Verlorene Potentiale“.

Viel Freude beim Lesen und vielleicht auch die eine oder andere Erkenntnis.

 

Vorwort

Bin ich nun Biologin geworden, weil mich die DNA schon immer faszinierte oder faszinierte sie mich, weil ich Biologie studierte? Ich kann es nicht entscheiden. Sehr wohl aber weiß ich, dass mich im Studium nichts so beeindruckt hat, andererseits aber auch nichts so enttäuscht. Letzteres hatte mit den Professoren zu tun. Die eigentlichen Fragen konnten sie mir nicht beantworten. Ich ahnte mehr als dass ich es wusste, dass da noch sehr viel mehr zu entdecken war. Auch wenn das wenige, das ich lernte, schon ausreichte, mich zu begeistern.

Welch genialer Geist hatte sich das einfallen lassen? Ein paar wenige chemische Bausteine, ein bestimmter Zucker (Desoxyribose), eine Phosphorverbindung und vier „Anhängsel“, von den Wissenschaftlern mit Buchstaben abgekürzt nach ihren Namen: A, C, G und T (Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin). Der Zucker und die Phosphorverbindung helfen, dass sich aus dem Ganzen eine Kette bilden lässt, doch die vier Bausteine machen erst das Alles zu etwas Besonderem: A und T können zwei kleine Hilfsbrücken bilden (so genannte Schwefel-Wasserstoffbrücken), C und G deren drei. Ein Baustein mit sich selbst verbunden hält nicht, nur A und T und andererseits C und G können sich leicht verbinden, so wie mit einem Klettverschluss, den man öffnen und schließen kann, oder wie Haken und Ösen, einmal davon drei und einmal nur zwei. Wenn alles hält, gibt das eine Strickleiter, die sich um sich selbst windet und immer komplizierter verknäuelt und so letztendlich ein Gebilde darstellt, das sich strecken und zusammenziehen kann (das sind dann die Chromosomen).

Unter bestimmten Bedingungen kann die Strickleiter aufgehen – an den Haken und Ösen – und wenn die richtigen Bauteile vorhanden sind, bilden sich aus einer Leiter zwei, vollkommen identisch. Oder aber es werden nur kleine Abschnitte „abgelesen“, eine andere Zuckerform (Ribose) und andere „Anhängsel“ verhindern, dass es eine neue Kette gibt.

Es hatte mich schon in der Schule fasziniert, es tat es an der Uni noch mehr. Jedes Detail, das ich zusätzlich erfuhr, begeisterte mich noch mehr. Und doch! Irgendetwas fehlte, etwas wurde mir vorenthalten.

Natürlich fand auch ich es genial, dass dieser Aufbau bei allen Lebewesen gleich ist und der Code für die Aminosäure – also das Ablesen – überall identisch: Pflanzenreich, Tierreich, bei Bakterien oder Viren.

Die Kombinationen aus drei Bausteinen ergaben 64 Möglichkeiten, ausreichend für die Anzahl Aminosäuren, die es gibt. Aber den Schritt von der Chemie zu den fertigen Lebewesen, den konnte mir keiner erklären.

Als ich mich mit Spiritualität näher zu befassen begann, da war es wieder die DNA, die mich faszinierte. Da hörte ich, dass man den Code auch noch anders lesen kann, wenn man hebräische Buchstaben verwendet; und dann sagt die DNA: auch du bist Gott (Gregg Braden: The God-Code).

Da stellen die Wissenschaftler fest, dass nur ca. 5% des gesamten Materials Aminosäuren kodieren. Ja, und was macht der Rest?

Da stellen russische Wissenschaftler fest, dass die DNA sozusagen einen markanten Stempel im leeren Raum hinterlässt (Poponin in Fosar/Bludorf: Vernetzte Intelligenz). Da bemerken andere, dass sich die Chromosomen (diese Riesenknäuel) bei Stress zusammenziehen, bei Meditation aber entspannen. Und andere vermuten, dass die DNA möglicherweise wie ein Radiosender kosmische Informationen aufnehmen kann.

Das alles war ja noch spannender als das Gelernte an der Uni. Aber erst, als ich von der magnetischen DNA, ihren Schichten und was sie enthalten, hörte (Kryon ), erst da wusste ich, dass ich all die Jahre an der Uni Recht gehabt hatte. Ich hatte es doch geahnt!

Dieses Mal waren es nicht nur die Gedankenspiele oder die Genialität hinter allem, was mich so begeisterte. Sehr bald bemerkte ich – wie einige andere auch – dass sich wundervoll mit und an der DNA arbeiten lässt. Wenn wir einmal akzeptieren, dass sie sehr viel mehr als nur Chemie ist, wenn wir das Konzept dahinter erkennen, dann können wir auch genau dort Heilarbeit einsetzen lassen – und das ohne jegliche Chemiekeule.

Inzwischen fasziniert mich diese Arbeit noch wesentlich mehr, als es die Informationen über die DNA an der Uni taten. Allerdings wurden die Hinweise immer komplizierter und komplexer. Und so möchte ich als erstes all dieses auseinander dröseln, um dann aufzuzeigen, was und wie mit der DNA gearbeitet werden kann. Mittlerweile kenne ich eine ganze Reihe Methoden, aber ganz sicherlich nicht alle. Ich stelle gar nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Im Vordergrund steht sowieso die Arbeit, die sich mir zeigte, die ich ausprobiert habe und nun auch für andere anbiete.

 

Verlorene Potentiale

Ich stelle immer wieder fest, dass es unsinnig und verwirrend wird, wenn ich die Hinweise zu wörtlich nehme. Dann scheint es auf einmal Widersprüche zu geben, oder Unterschiedliches oder Komplikationen. Wir vergessen dann, dass das daher rührt, dass wir keine Festlegung getroffen haben, was mit welchen Worten gemeint ist. Wenn ich aber versuche, den Sinn hinter den Worten zu erfassen, dann sagen viele Quellen das Gleiche.

Unsere DNA funktioniert anscheinend nicht so, wie sie es könnte. Sie tut ihren Dienst, hält uns mehr oder weniger am Leben, aber das ist es dann auch schon. Sie ist störanfällig – und das mehr als bei anderen Lebewesen – sie scheint manches zu vergessen, und wirkt ganz so wie die Maschinen, die Menschen gebaut haben – programmiert auf Verschleiß nach einer bestimmten Zeit. Irgendwie macht das keinen Sinn, finde ich.

Es ist so und ist doch auch anders. Es macht Sinn, wenn wir hinterfragen, warum wir überhaupt auf der Erde sind und was wir hier lernen und/oder erfahren wollten. Dann macht auch störanfällige DNA Sinn. Und dann macht es auch Sinn, dass wir es nun verändern können und dürfen.

Aber warum das so ist – da gehen die Informationen bei den einzelnen Quellen auseinander. Da heißt es, wir hätten es so bekommen, weil wir versagt haben, oder weil wir schuldig geworden sind (also sozusagen als Bestrafung), oder weil da welche aus dem All kamen und uns manipulierten – aber auch das macht für mich keinen Sinn. Doch soll das jeder glauben wie er will.

Mir gefällt ein anderes Bild besser. Ich sah letztens in einem Traum ein Leben, für das ich eine interessante Erklärung erhielt. Es hieß, da hätten wir uns selbst aus dem Paradies geworfen. Auf meine Frage, warum das so ist, erhielt ich als Antwort: ‚Es war an der Zeit. Bestimmte Erfahrungen könnt ihr nur machen, wenn ihr nicht im Paradies seid.’ Hm, das gefällt mir besser als Erklärung. Aber wie gesagt, jedem das Seine.

Auch die Bilder dafür, was geschehen und was zu tun ist, variieren. Anne Brewer spricht von Strängen, die wir nicht mehr gehabt hätten, jetzt könnten wir sie uns wieder holen (oder die nicht angebunden und nun angebunden werden). Kryon spricht von Aktivierung und davon, dass unsere DNA nur zu 30% aktiv ist, statt zu 100%. Letztendlich sind das alles Bilder, und damit haben alle Recht – Frage ist nur, welches Bild uns besser gefällt.

Wenn ich das alles so betrachte – unter dem Vorbehalt, dass es Bilder sind – erklärt das mir eine Reihe von Fragen, die mich schon immer bewegt haben. Hier ein paar zur Erklärung.

Warum können wir Menschen nicht Gliedmaßen nachwachsen lassen, so wie das viele Tiere tun können? An der Uni hieß es, dass sei der Preis dafür, dass wir höher organisiert seien. Heute sage ich dazu: Blödsinn.

Wie kann es sein, dass es Menschen gibt, die Wunden sofort heilen lassen können?

Wie kann es sein, dass es Heiler gibt, die in kürzester Zeit andere Menschen sichtbar heilen können?

Wie kann es bei einzelnen Menschen zu Spontanheilungen kommen?

Antwort auf alles: Die DNA ist in dem Moment zu 100% aktiv. Entweder weil dieser Mensch, dies in dem Moment zulässt, aus welchem Grund auch immer (Spontanheilungen), oder weil sie es sich so mitgebracht haben (also die Meister), oder weil sie (die Meister) den anderen daran erinnern, also die Aktivierung auf den anderen übertragen.

Und nun ist es an der Zeit, dass wir uns das alle holen, es ist ein Grundrecht für jeden Menschen – so er es denn will. Wie wir daran kommen können, davon handeln die nächsten Seiten.

Über Ursula Zauns

Biologin, Heilpraktikerin, Schriftstellerin, Euklamatiker - oder einfach ein Punkt im Universum, ein göttlicher Funke in menschlichem Gewand
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