Mandala für Veränderungen

Nicht immer fällt mir sogleich ein, welch wundervolle Möglichkeiten ich kenne. Zwar habe ich mir früh angewöhnt, bei Problemen die Frage zu stellen: „Was täte ich, wenn ein anderer mit genau dem Problem zu mir käme?“. Trotzdem braucht es manchmal etwas Zeit, bis ich eine Idee habe.

So brachten mich eine Reihe Informationen, die scheinbar nichts miteinander zu tun hatten, auf die Idee, etwas Unterstützendes für die Veränderung zu tun. Veränderung, die sichtbar ist auf meiner Webseite, aber weit darüber hinausgeht, das hatte ich schon bald gespürt. Ich wusste, sie steht an, alle Zeichen im Außen deuteten darauf hin, aber ich stellte fest, dass es leichter und schneller fließen könne.

Und dann war sie da, diese Idee: nämlich das Mandala-Legen zu verwenden. Ich habe es schon 2007 in meinem Buch beschrieben, für mich selbst auch schon praktiziert. Doch dieses Mal wollte ich es für meine Arbeit tun. Ganz so, wie man nicht nur Familien aufstellen kann, sondern auch Abteilungen, Seminarhäuser oder was auch immer. Genau so kann man das Mandala auch für alles mögliche nutzen.

Ich suchte mir also als Erstes vor allem in meinem Garten Symbole für das, was sich jetzt gerade verabschieden will: das sind beispielsweise die schamanischen Seminare, aber auch bestimmte Einstellungen von mir dazu, wie meine Arbeit abläuft, was ich dafür nehmen kann und noch vieles mehr. Es waren vor allem Blüten, Hölzer und Blätter, die mitwollten. Also vor allem Dinge, die zwar schön aber vergänglich sind. Ich musste schmunzeln, als mir das bewusst wurde.

MAndala purklein

Dann nahm ich alles mit in meinen Arbeitsraum und legte es zurecht (siehe Foto oben). Dort suchte ich als nächstes Edelsteine und andere Gegenstände, die für das kommende stehen könnten. Als ich alles zusammenhatte – ich dachte es in dem Moment zumindest – nahm ich eine schönes, handgeschmiedetes Tablett, legte darauf ein violettes Seidentuch und begann, die einzelnen Teile darauf zu verteilen – so wie es sich stimmig anfühlte (siehe das nächste Foto).

Mandala vorher klein

Dann fühlte ich mit den Händen, wie sich diese Energie anfühlte, und spürte sehr bald, dass es nicht mehr angenehm war. Ich legte auf einzelne Teile meine Finger, bei einigen musste ich das Teil sofort entfernen, es fühlte sich richtig unangenehm an. Bei anderen war dies zwar nicht so extrem, trotzdem störte es die Harmonie. Dann legte ich stattdessen die anderen Gegenstände auf das Tablett. Immer wieder fühlte ich mit der Hand nach, manches wollte noch zusätzlich weg, anderes wollte an eine andere Stelle, und immer wieder mal kam der Impuls: da fehlt noch etwas. So suchte ich also noch nach weiteren Gegenständen, die sich mir jetzt erst zeigten.Das sah dann wie im nächsten Bild aus.

Mandala nachher klein

Bei manchen Gegenständen wusste ich, wofür sie stehen, aber längst nicht bei allen. Das ist für mich auch in Ordnung. Wer weiß, vielleicht ist es ja etwas, das sich mir im Außen noch gar nicht gezeigt hat.

Über Ursula Zauns

Biologin, Heilpraktikerin, Schriftstellerin, Euklamatiker - oder einfach ein Punkt im Universum, ein göttlicher Funke in menschlichem Gewand
Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar