Januar 2016

Auch wenn das Jahr schon einige Tage alt ist, möchte ich doch noch allen Besuchern dieser Seite ein gutes Jahr 2016 wünschen. Möge es euch möglich sein, Frieden und Liebe im Herzen zu halten – ganz gleich wie es im Außen sich zeigt.

Es ist interessant für mich, dass ich genau dieses im alten Jahr für mich noch einmal ganz tief erfahren habe – sowohl, dass es möglich ist, unabhängig vom Außen, Frieden und Liebe im Herzen zu halten, als auch, dass dies eine meiner Aufgaben ist. Und dann schien gleich das neue Jahr mit einer Herausforderung zu beginnen. Dabei empfand ich es gar nicht als Herausforderung, eher wie eine Erlösung, nach dem Motto: ah, es geht los.

‚Was geht los?‘, mögen jetzt einige Fragen. Die äußeren Zeichen, dass die neue Energie sozusagen die alte in die Enge getrieben hat. Allerdings stimmt das nicht so ganz. Neue Energie drängt nicht, sie lässt ihr Licht auf alles fallen, und damit eben auch auf alte verkrustete Strukturen. Dadurch kommen Dinge ans Tageslicht – und zwar an das tatsächliche der alltäglichen Welt – die vorher im Geheimen gehalten worden waren, die unter den Teppich gekehrt worden oder gar geleugnet worden waren. Doch das geht nicht mehr.

Viele mögen jetzt jammern, vor allem spirituell bewusste Menschen. Sie hatten geglaubt, es sei endlich alles vorbei, nun käme das Paradies. Sie begreifen nicht, dass wir mitten im Prozess sind. Und wenn wir Abstand dazu haben wollen, so müssen wir den selbst schaffen. Wessen eigene persönliche Probleme größtenteils erledigt sind, dem sollte das eigentlich relativ leicht fallen.

Für mich ist mittlerweile sehr viel klarer geworden, was meine Aufgabe ist. Kryon hat mal vom Leuchtturm gesprochen, der Licht aufs Meer fallen lässt. Ein schönes Bild. Aber ich fühle mich eher wie ein Fels in der Brandung, der leuchtet. Ich stehe nicht am geschützten Ufer – wie ein Leuchtturm – sondern mitten im Meer. Doch ich weiß, dass mir die Wellen, der Sturm, die Blitze, ja dass mir dies alles nichts anhaben kann. Und nun kann ich diese Sicherheit in mir, diesen Frieden, die Liebe, und all das andere, was mir in den letzten Monaten bewusst geworden ist, einfach ausstrahlen.

Inzwischen ist es mir zu einer lieben Gewohnheit geworden. Wann immer mir wer auch immer etwas sogenanntes ganz Fürchterliches, Schreckliches erzählt, nehme ich das als Impuls, setze mich anschließend in meditativer Haltung hin und verbinde mich ganz bewusst mit diesem Stillepunkt in mir, an dem ich meine Liebe, meine sanfte Kraft, Weisheit und Wahrheit spüre. Und dann lasse ich es einfach in die Welt ausstrahlen. Um die Erde herum, in die Erde, zu Gaia, in die Institutionen, in alles verkrustete, altenergetische, in die Natur, zu allen Menschen, und was mir sonst noch in dem Moment einfällt. Jedes Mal fühle ich mich danach wundervoll, fast wie neugeboren.

Das färbt natürlich auch meine Arbeit und meine Veranstaltungen. Und seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, ich bin wirklich bei mir angekommen. Ich habe nicht nur eine Ahnung davon, sondern es ist so.

Über Ursula Zauns

Biologin, Heilpraktikerin, Schriftstellerin, Euklamatiker - oder einfach ein Punkt im Universum, ein göttlicher Funke in menschlichem Gewand
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