Erkenntnis

Manchmal braucht es bestimmte Dinge, die zusammenkommen müssen, damit eine Erkenntnis in uns reift. Ich vermute, dass sie meistens schon irgendwo in uns schlummerte, gut versteckt, sozusagen in einer Art Zeitkapsel, bis dann alles zusammenpasst.

So ist es mir schon oft gegangen – und nun auch wieder. Und das möchte ich mit euch teilen:

Ich hatte mal geglaubt, ich wüsste, wann mein spiritueller Weg begonnen hat. Ich dachte, meine Arbeitslosigkeit im Jahre 1991 sei der Beginn (oder vielmehr Auslöser) gewesen, denn damals, oder vielmehr kurze Zeit danach, wurde mir so einiges bewusst. Dann aber hatte ich die Vorstellung, dass es so nicht stimme, schließlich hatte ich mich schon so viel länger nach etwas gesehnt, ohne aber recht zu wissen, was das genau war. Im Laufe der letzten Jahre habe ich dann, so im Rückblick, den Beginn immer früher angesetzt. Bis ich mich dann fast ratlos fragte, ob ich es in diesem Leben nicht schon immer gewesen sei – auf dem spirituellen Weg, der spirituellen Suche, der Suche nach dem Sinn des Lebens oder wie auch immer man das formulieren will.

Natürlich muss ich jetzt zuerst etwas klarstellen. Genaugenommen sind wir alle immer auf dem spirituellen Weg, denn unser Weg auf der Erde ist ein solcher. Das aber meinte ich mit meiner Fragestellung nicht. Viele Leben stecken zutiefst in der Dualität und da ist keinerlei Sehnsucht nach Spiritualität zu spüren oder zu erkennen. Dass auch dieses eine Art spirituelle Erfahrung ist, steht auf einem anderen Blatt. Nein, ich meinte wirklich diese bewusste Beschäftigung mit all den Fragen, in welcher Art auch immer.

Seit einiger Zeit lerne ich immer mehr Menschen kennen, die zwar in diesem Leben diese gleiche Sehnsucht wie ich spüren, sich auch viele Fähigkeiten mitgebracht haben, sich es aber selbst so viel schwerer machen – so kam es mir zumindest anfangs vor. Bis ich dann genauer deren frühere Leben mit meinen verglich. Und irgendwann kam dann die tiefe Erkenntnis, dass ich schon in allen Leben auf der spirituellen Suche war, mich verbunden fühlte, letztendlich nie so tief in die Dualität eingestiegen war, dass ich alles andere vollkommen vergessen hatte.

Als ich dann vor noch gar nicht so langer Zeit eine ganz besondere Durchgabe von Una erhielt, die das Spiel auf der Erde mir so viel besser und deutlicher erklärte, habe ich es verstanden, soweit man solche Dinge als Mensch überhaupt verstehen kann. Diese Durchgabe erhielt ich im Zusammenhang mit dem Dual-Code, einer Art Schalter, mit der die Dualität in uns mehr oder weniger stark eingeschaltet wird, um uns die Erfahrungen zu ermöglichen, die wir nur machen können, wenn wir nicht mehr wissen, dass wir auch Gott sind. Ich nahm diesen Schalter wahr, wie einen beispielsweise beim Toaster, den man erst einmal anstellen muss und dann von 0 bis 10 einstellen kann. Die Gradzahl ist bei jeder Seele anders – nicht einfach nur bei jedem Menschen (also einzelnen Ausdruck der Seele). Das bedeutet, dass wir schon als Seele gewählt haben, wie tief wir in das Spiel der Dualität einsteigen wollen, und es ist wichtig, dass dies bei jedem in einem anderen Maße geschieht.

Und dann erfuhr ich, dass mein Dual-Code Schalter nie hochgestellt war, weil ich eine andere Aufgabe gewählt hatte und habe. Ich versuchte mir das vorzustellen und sah auf einmal ein Bild. Ich nahm die mit hochgestelltem Schalter wahr, als wären sie Wesen, die unbedingt Loch Ness erkunden wollen und Nessie entdecken. Sie springen, ohne Taucherausrüstung, ohne Halteseil, in dieses dunkle, fast schwarze Wasser. Und wer einmal am Loch Ness gestanden hat, weiß was ich meine. Ich sah mich neben dem See stehen, eine Art Leine in der Hand, die ich hineinwerfen kann, wenn es erwünscht ist, und all meine Liebe und mein Mitgefühl denen nachschickend, die in das Wasser gesprungen sind.

Ich fühlte auf einmal tiefe Bewunderung aber auch Mitgefühl für all diese Wesen, die ins Wasser gesprungen sind, so voller Mut und Abenteuergeist, nicht wissend, was mit ihnen geschieht. In dem Moment, da sie springen, ahnen sie noch, dass ihnen letztendlich nichts geschehen kann. Aber was ist in dem Moment, da sie in dem dunkeln Wasser sind?

Ich weiß, immer noch da oben stehend, wie es in dem Wasser aussieht, wie schrecklich es an manchen Stellen ist. Ich weiß es deshalb, weil ich mit all den Wesen sozusagen telepathisch verbunden bin. Aber ich weiß es nicht, weil ich selbst in das Wasser gesprungen bin. Vielleicht habe ich hin und wieder mal die Füße hineingesteckt oder eine Hand, oder bin mit einem Boot über den See gefahren – oder habe davon geträumt, ich sei in dem Wasser.

Dies also macht es mir so leicht, mich aus der Dualität herauszuhalten, in der Liebe zu bleiben. Die Erkenntnis macht mich einerseits demütig, anderseits erfüllt sie mich mit Freude, weil ich nun so viel klarer sehe, was meine Aufgabe ist.

[Februar 2016]

Wer ist Una?

Una ist eine kosmische Energie aus einem Bewusstseinsfeld, das uns unterstützt – so hat Una es formuliert. Natürlich ist sie keine Sie und hat auch keinen Namen, sie nannte ihn mir auf meine Frage hin, damit ich einen Namen für diese Energie habe. Der Name Una bezieht sich darauf, dass diese Energie aus der Einheit kommt.

Sie meldete sich im letzten Jahr (2015) sozusagen als Antwort auf meine Beschäftigung mit Mark (gechannelt durch Jonette Crowley) und meine Bitte um Unterstützung. Ich hatte anfangs geglaubt, sie sei ausschließlich meine „private“ Ansprechpartnerin, doch sie baten mich, Sprachrohr für sie zu sein, und zwar nicht nur für mich, sondern für alle, die dies wünschen. Aus diesem Grund habe ich auch den obigen Text hier auf diese Seite gesetzt. Und aus dem gleichen Grund biete ich ab sofort auch Veranstaltungen an, die von Una begleitet werden.

Über Ursula Zauns

Biologin, Heilpraktikerin, Schriftstellerin, Euklamatiker - oder einfach ein Punkt im Universum, ein göttlicher Funke in menschlichem Gewand
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